Bewegungsangebote
Über niedrigschwellige und offenen Bewegungsangebote sollen Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte an eine sportliche Betätigung herangeführt, deren Interesse für den Sport geweckt und sie zu einer längerfristigen und regelmäßigen Teilhabe am Sport über die Anbindung an einen Sportverein motiviert werden. Die Angebote werden zielgruppenspezifisch konzipiert und abhängig von der Bedarfslage angeboten.
Offene Sportangebote
Die offenen Sportangebote werden eigenständig vom Pogramm durchgeführt und regelmäßig ein bis zwei Mal die Woche im direkten Wohnumfeld angeboten. Die Sportgruppen sprechen verschiedene Zielgruppen an und sind kostenlos zugänglich. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören spezifische Sportarten wie Basketball, Volleyball, Badminton etc. sowie ein übergreifendes Sportangebot. Dieses variiert je nach Bedarf des Standortes und der Zielgruppe.
Laufende Sportangebote
Fußball: Di. 20 - 22 Uhr, Clara-Grunwald-Schule (Allermöhe)
Mädchen am Ball: Mi. 15.45 -17.15 Uhr; Grundschule Stübenhover Weg (Wilhelmsburg)
Ansprechpartner Michael Jankowsky, Tel.: 040/30 09 39 38
Fußball für Mädchen: Mo 14.30 -16.30 Uhr , Max-Brauer Schule (Altona)
Ansprechpartner Michael Jankowsky, Tel.: 040/30 09 39 38
Sport mit Hausaufgaben
Zielgruppe des Projektes „Sport mit Hausaufgaben" sind in erster Linie Kinder und Jugendliche mit großen schulischen Problemen aufgrund sprachlicher Barrieren. Die Idee des Projektes ist die Verlagerung der Hausaufgaben vom Klassenzimmer in die Turnhalle und somit Sport mit einer Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung zu kombinieren. Schulische Inhalte sind die von den Jugendlichen mitgebrachten Hausaufgaben und Unterrichtseinheiten zu anstehenden Klassenarbeiten, Lese- und Schreibspiele sowie gezielte Sprachförderung zu akuten schulischen Problemen der Jugendlichen.
Laufende Sportangebote
Do., 13 -15 Uhr Schule Mendelstr. (Lohbrügge)
Ansprechpartner Erik Dawid, Tel.: 040/73 59 74 61
Importsportarten Gorodki, Wushu oder Sambo - Integration als Bereicherung
Dieser Handlungsansatz stellt Integration in positiver Weise auf den Kopf. Deutsche Vereine öffnen sich und integrieren Sportarten aus den Herkunftsländern der zugewanderten Menschen. Durch in Deutschland weitgehend unbekannte Sportarten wie Sambo oder Gorodki bringen die Zuwanderer etwas mit und fühlen sich in ihrer kulturellen Identität ernst genommen. Die einheimischen Vereinsmitglieder lassen sich auf die ihnen zunächst fremde Kultur ein und erleben Integration nicht nur als Herausforderung sondern auch als Bereicherung für das Vereinsleben. Durch einen derartigen Ansatz findet eine kulturelle Annäherung gleichberechtigt und von beiden Seiten statt. Darüber hinaus können die Sportvereine Ihre Angebotspalette ausweiten und neue Zielgruppen für sich erschließen.




