Premiere in Hamburg
Sportabzeichen für Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen
Zum ersten Mal in Hamburg hatten am Dienstag, den 20. April, Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen auf Einladung des Hamburger Sportbunds (HSB) in die Leichtathletik-Halle Hamburg.
„Das Sportabzeichen für Menschen mit Beeinträchtigungen wollten wir unbedingt umsetzen. Das Sportabzeichen steht seit langer Zeit für Bewegungsfreude, Gesundheit und Gemeinschaft. Das sind genau die Ziele, die wir auch im Bereich Integration verfolgen. Wir bauen unser Engagement damit sinnvoll weiter aus" sagt HSB-Vizepräsident Ehrhard Erichsen.
Zu Beginn der Veranstaltung sprach die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Frau Antje Blumenthal, ein Grußwort. Schirmherrin des Projekts ist Frau Senatorin Karin von Welck.
Die Anmeldungen der rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Werkstätten, Förderschulen sowie Sportvereinen in Hamburg. Für die Prüfungen liegen bundesweit einheitliche Kriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Deutschen Behindertensportverbands vor.
Der HSB kooperierte mit dem Behinderten- u. Rehabilitationssportverband Hamburg (BRS Hamburg) und dem Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband Schleswig-Holstein (RBSV Schleswig-Holstein), die die offiziellen Prüfer für die Abnahme des Sportabzeichens stellten.
Die Veranstaltung konnte dank der finanziellen Unterstützung der Hamburger Sparkasse und Erhard Sport ausgerichtet werden. „Unsere Partner haben diesen Tag überhaupt erst möglich gemacht. Wir bedanken uns herzlich für ein Stück Integrationsarbeit in Hamburg", so Erichsen.
Hier finden Sie die Bedingungen zum Deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen



